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Wann ein Besuch beim Hautarzt notwendig ist Wir alle sollen uns mindestens einmal im Jahr einer zahnärztlichen Kontrolle unterziehen. Eine Vielzahl der Menschen hält sich auch an diese Vorgabe und tut somit viel für die eigene Zahngesundheit. Ist man sehr stark erkältet oder klagt über Schmerzen ist für viele der Gang zum Hausarzt ebenso selbstverständlich. Doch wer denkt eigentlich an einen Besuch beim Hautarzt? Unabhängig von akuten Beschwerden und sichtbaren Veränderungen sollte sich jeder Bürger zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr bei einem Hautarzt vorstellen. Ist man älter als 35, wird eine derartige Vorsorgeuntersuchung auch von den meisten Krankenkassen übernommen. Und was gibt es sonst noch bezüglich der Hautgesundheit zu beachten? Du willst es wissen? Folge einfach diesem Blog und verpasse fortan keine wichtigen Informationen mehr. Erzähle auch deinen Freunden und Verwandten von diesem informativen und vor allem interessanten Blog.

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Behandlungsmöglichkeiten von Hyperhidrose

Unter einer Hyperhidrose versteht man eine übermäßige Schweißproduktion, die entweder großflächig über mehrere Körperbereiche oder lokal auftritt. Bei dieser Fehlfunktion des Körpers kommt es zu häufigen und unabhängig von der Temperatur, übermäßigen Schwitzen.

Die Ursachen einer Hyperhidrose :

Man unterscheidet zwischen einer primären oder idiomatischen Hyperhidrose und einer sekundären Form.

Kann für die übermäßige und unkontrollierbare Schweißproduktion keine Ursache gefunden werden, spricht man von einer primären Hyperhidrose. Dazu zählen die meisten lokalen Formen, die vor allem die Achseln, Fußsohlen und Handflächen betreffen. Es wird angenommen, dass eine Fehlfunktion im Schweißzentrum des Hypothalamus vorliegt, bzw. dieses übersensibel reagiert. Nasse Hände, Schweißfüße oder vermehrter Achselschweiß stellen nicht nur oft ein berufliches, sondern vor allem ein gesellschaftliches Problem dar.

Die sekundäre Hyperhidrose, wie sie von Dr. med. Caterina Avramidis-Heeks behandelt werden kann, kann als erstes Symptom einer Schilddrüsenerkrankung, Diabetes mellitus, Krebs, oder nach Kopfverletzungen auftreten. Auch bestimmte Medikamente, Kaffee, scharfe Gewürze oder Hormonstörungen in den Wechseljahren kommen als Auslöser einer sekundären Hyperhidrose in Frage. Für die Betroffenen ist dies sehr unangenehm, sie sind aufgrund ihrer vom ständigen Schwitzen feuchten Kleidung, anfällig für Infekte und müssen sich mehrmals täglich umziehen.

Die Diagnosestellung:

Eine Hyperhidrose sollte von einem Facharzt für Dermatologie oder Neurologie abgeklärt und behandelt werden. Vorerst wird der Patient danach befragt, wann und wie oft das Schwitzen auftritt, welche Medikamente er regelmäßig einnimmt und welche Grundkrankheiten bestehen. Der Schweregrad einer Hyperhidrose kann dann entweder durch den Jod-Stärke-Test nach Minor oder einer gravimetrischen Messung festgestellt werden.

Behandlung von Hyperhidrose:

Die Therapie einer primären Hyperhidrose hängt von der individuellen Situation des Patienten ab. Es wird empfohlen keine Kleidung aus Kunstfasern zu tragen, auf Alkohol und Kaffee zu verzichten und keine scharf gewürzten Speisen zu essen. Bei manchen Patienten hat sich das Trinken von Salbeitee bewährt. Tritt das Schwitzen in Stresssituationen auf, sollten Entspannungsübungen, Yoga, bzw. Maßnahmen zur Stressbewältigung erlernt werden.

Deos mit Aluminiumchlorid-Hexahydrat verschliessen die Ausgangskanäle der Schweißdrüsen.

Mit Hilfe der Radiofrequenztherapie kommt es durch Wärmeentwicklung zur Schädigung der Schweißdrüsen.

Injektionen des Nervengiftes Botulinumtoxin schalten die Reizübertragung der Nervenfasern auf die Schweißdrüsen aus. Diese Methoden werden hauptsächlich im Achselbereich eingesetzt.

Eine Therapiemöglichkeit, das Schwitzen an den Handflächen und Fußsohlen zu minimieren, stellt die Iontophorese dar. Der Betroffene taucht dabei seine Hände und Füße in ein Wasserbad, durch das schwache Gleitströme geleitet werden.

Liegt eine sekundäre Hyperhidrose vor, muss zunächst eine Behandlung der Grunderkrankung erfolgen. Im Rahmen der Systematischen Therapie kommen Medikamente in Tablettenform (Antihidrotika, Psychopharmaka) zum Einsatz.

Bringt dies alles keinen Erfolg können chirurgische Maßnahmen zur Behandlung von Hyperhidrose eingesetzt werden.

Die Schweißdrüsen der Achseln können mit Hilfe einer Subkutanen Kürettage entfernt werden.

Bei der Endoskopischen thorakalen Sympathektomie oder CT-gesteuerten perkutanen Sympathikolyse werden beim narkotisierten Patienten kleine Schnitte im Brustraum gesetzt und mit Hilfe von Instrumenten und Kamera spezielle Nerventeile unterbrochen (Sympathikusdurchtrennung).

Zu bedenken ist, dass es nach operativen Eingriffen, die der Behandlung von Hyperhidrose dienen, kompensatorisch, zu vermehrter Schweißbildung an anderen Körperstellen kommen kann.

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